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Zu durchschaubar.

Vielleicht bilde ich mir das Ganze auch ein.

Ich hatte heute Geburtstag. Das er da auch eine Rolle spielen würde, war mir von vorneherein klar. Irgendwie war ich auch glücklich darüber, aber ich wusste, dass da wieder irgendwas kommen würde, was mir den Tag doch wieder vermiest.

Ich weiß nicht, ob ich einfach vorrausschauen kann, oder es das Schicksal nicht anders wollte. Er hat mich heute Abend besucht. Er will als Geschenk noch mit mir essen gehen. Dann kam eine Freundin zu mir und 3 Freunde. Wir haben Kuchen gegessen, Bier getrunken und uns unterhalten. Und dann sind alle (einschließlich er) nachhause gegangen und ich und meine Freundin haben uns noch ein paar Videos angesehen. Sie zückt ihr Handy und sagt: 'Ach, guck' mal.' - was zu sehen war, hat mich irgendwie genervt, weil ich es wusste. Er hat sie geaddet. Ob es jetzt überempfindlich von mir ist, oder nicht, kann ich selber nicht genau einschätzen. 

Ich bin ziemlich gekränkt über diese Tatsache. Und ich weiß nicht, wieso es immer wieder so ist, dass ich denke, dass da irgendwas ist, was nicht da ist. Ich bin viel zu misstrauisch ihm gegenüber. Und er hat mir heute Abend noch gesagt, dass es nichts Schöneres für ihn gibt, als mit mir einfach nur da zu liegen. Aber ich will es nicht schon wieder zu einfach gestalten. Will nicht wieder einfach sagen 'Ja, okay, wir laufen nochmal neu auf uns zu und kriegen das schon hin.' - das wäre doch zu leichtsinnig, oder? 

Da sind zu viele Gedanken in meinem Kopf. Und vorallem frage ich mich, wie ich schlafen soll, wenn ich meinen Kopf nicht zum Abschalten bringen kann. Guck' ich noch einen Film? Lenke ich mich irgendwie ab? Ich weiß, dass da noch was für ihn ist. Nach 13 Monaten kann man mir das auch nicht verübeln. Nur manchmal hätte ich gerne jemanden, der die Entscheidungen für mich übernimmt. Morgen abend feiern wir meinen Geburtstag nochmal nach und ich bin gespannt, wie es läuft. Sie ist morgen auch wieder dabei und ich hab' schon die größten Horrorvorstellungen in meinem Kopf abgespielt. 

Entweder er ist bereit dazu und kämpft um mich, so dass ich merke, dass er es wirklich will und auch kann. Oder er lässt es und ich hab' endlich meine Zeit, um vollkommen damit abzuschließen. Zumindest soweit, um auch wieder sagen zu können, dass ich für etwas Neues bereit bin. Die Welt ist viel zu ungerecht, was das Thema 'Liebe' angeht und ich frage mich, ob es irgendwo noch jemanden gibt, der mir sagen kann, wann endlich alles gut wird, in der Hinsicht. 

Manchmal ist das Alles zu durchschaubar und das macht das Ganze nicht leichter..

 

1 Kommentar 17.6.11 00:32, kommentieren

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Ohne drüber nachzudenken.

Warum stellt man sich immer so viele Fragen, wenn man doch keine Antwort bekommt? 

 

Ich weiß nicht wieso, aber ich kann nicht ganz loslassen. Ich merke, dass ich leben kann, weiterhin. Ich hatte mich beim ersten Mal, wo ich diesen Verlust erkannt habe (und das ist schon fast ein Jahr her), für verloren erklärt. Habe mich gehen lassen und mich gefragt, wo mich das Alles nochmal hinführt.
Dann durfte ich nochmal eine wundervolle Zeit erleben, bis ich wieder vor genau demselben Punkt stand, die Umstände waren nur Andere und ich habe es trotzdem nicht verstanden. Ich weiß nicht wieso, ich will den Fehler aber auch nicht bei mir suchen. Ich will nur Gewissheit und endlich eine Entscheidung treffen können, ohne mir hinterher die Frage zu stellen: War das jetzt auch das Richtige? 
Es ist nicht gut, wenn man zu viel nachdenkt, ja, das mag' sein. Aber dadurch erkennen wir doch eigentlich erst, was uns beschäftigt, was uns wichtig ist und was uns so zermalmt, dass wir versuchen mit unseren Gedanken irgendwas besser daran zu machen.
Ich diskutiere, ich rede gerne viel und intensiv über die verschiedensten Dinge und doch frag' ich mich manchmal, ob das eine gute oder schlechte Eigenschaft an mir ist. Ich hab' das Gefühl, es ist mehr eine Macke, als ein schöner Charakterzug. 
Und wenn man sich fragt, ob da nochmal was kommt, ob man doch nicht da steht, wo man sich sieht und ob alles vielleicht ganz anders ist, als man denkt, stellt sich die Frage: Wie ist es denn eigentlich? Und dann kommt wieder keine Antwort, weil man diese Frage nicht laut stellt, sondern im Stillen, für sich alleine.
Die Tage sind okay, die Tage sind mit Sonne geprägt und mit guter Laune verbunden. Aber diese Tage sind längst nicht so lebendig, wie die, die es mal gab'. Weil da etwas fehlt. Etwas, das mich immer wieder strahlen lassen hat. Und ob diese Lücke gefüllt wird - wie auch immer - ist dann auch wieder eine andere Frage, die unbeantwortet bleibt. 
Das Leben ist manchmal doch komplizierter als man denkt und dann fragt man sich, warum andere es besser hinbekommen, als man selbst und dann stellt man fest, dass man wahrscheinlich viel mehr an der Zeit gehangen hat, als jene, die es einfach so hinnehmen. 
Ich mag' in Rätseln sprechen. Es reicht mir, wenn man nur den Ansatz von meinem Denken versteht. Wirklich. 

2 Kommentare 3.5.11 23:20, kommentieren