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Ohne drüber nachzudenken.

Warum stellt man sich immer so viele Fragen, wenn man doch keine Antwort bekommt? 

 

Ich weiß nicht wieso, aber ich kann nicht ganz loslassen. Ich merke, dass ich leben kann, weiterhin. Ich hatte mich beim ersten Mal, wo ich diesen Verlust erkannt habe (und das ist schon fast ein Jahr her), für verloren erklärt. Habe mich gehen lassen und mich gefragt, wo mich das Alles nochmal hinführt.
Dann durfte ich nochmal eine wundervolle Zeit erleben, bis ich wieder vor genau demselben Punkt stand, die Umstände waren nur Andere und ich habe es trotzdem nicht verstanden. Ich weiß nicht wieso, ich will den Fehler aber auch nicht bei mir suchen. Ich will nur Gewissheit und endlich eine Entscheidung treffen können, ohne mir hinterher die Frage zu stellen: War das jetzt auch das Richtige? 
Es ist nicht gut, wenn man zu viel nachdenkt, ja, das mag' sein. Aber dadurch erkennen wir doch eigentlich erst, was uns beschäftigt, was uns wichtig ist und was uns so zermalmt, dass wir versuchen mit unseren Gedanken irgendwas besser daran zu machen.
Ich diskutiere, ich rede gerne viel und intensiv über die verschiedensten Dinge und doch frag' ich mich manchmal, ob das eine gute oder schlechte Eigenschaft an mir ist. Ich hab' das Gefühl, es ist mehr eine Macke, als ein schöner Charakterzug. 
Und wenn man sich fragt, ob da nochmal was kommt, ob man doch nicht da steht, wo man sich sieht und ob alles vielleicht ganz anders ist, als man denkt, stellt sich die Frage: Wie ist es denn eigentlich? Und dann kommt wieder keine Antwort, weil man diese Frage nicht laut stellt, sondern im Stillen, für sich alleine.
Die Tage sind okay, die Tage sind mit Sonne geprägt und mit guter Laune verbunden. Aber diese Tage sind längst nicht so lebendig, wie die, die es mal gab'. Weil da etwas fehlt. Etwas, das mich immer wieder strahlen lassen hat. Und ob diese Lücke gefüllt wird - wie auch immer - ist dann auch wieder eine andere Frage, die unbeantwortet bleibt. 
Das Leben ist manchmal doch komplizierter als man denkt und dann fragt man sich, warum andere es besser hinbekommen, als man selbst und dann stellt man fest, dass man wahrscheinlich viel mehr an der Zeit gehangen hat, als jene, die es einfach so hinnehmen. 
Ich mag' in Rätseln sprechen. Es reicht mir, wenn man nur den Ansatz von meinem Denken versteht. Wirklich. 

3.5.11 23:20

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